A., Mama ihrer Kinder

 

(For the English version, please scroll down.)

 

Schon in frühen Jahren zog es mich immer zu Kindern.  Die Lebendigkeit faszinierte mich, ich bestaunte sie als Wunder der Schöpfung, so vielfältig, voller Entwicklung und zugleich so Schutzbefohlen.

In mir entwickelte sich der Wunsch sorgen zu dürfen, Verantwortung zu tragen und zu lieben.

Aus einer Liebe zweier Menschen entsteht ein Kind, empfangen zu dürfen, das Leben im eigenen Leib spüren zu dürfen, heranwachsen zu sehen.

Mit der Geburt das erste Loslassen, das mich als Mutter ein Leben lang begleitet.

Es macht mir immer wieder klar, mein Kind ist ein Teil von mir den ich begleiten darf und immer wieder loslassen muss, Schritt für Schritt. Wir gehen nicht im gleichen Tempo, es sind Prozesse. Mir hilft die Gewissheit, dass Gott unsere Schritte begleitet, dass ER die Führung haben darf und dass bei IHM letzten endlich auch das Ziel ist.

Mit jedem Kind das ich haben darf, mache ich neue Erfahrungen.

Es läuft nicht alles „glatt“, die Schwangerschaft und auch das Leben sind in Gefahr. Umso mehr wird es kostbar, wertvoll, eben nicht unbedingt „normal“  und „selbstverständlich“ ein Kind haben zu dürfen.

Mama sein, erfüllt mich mit unsagbarer Liebe, mit Wärme, mit einer Wonne die mich glücklich macht und meiner Berufung näher bringt.

Mama sein fordert mich heraus, Tag Täglich immer wieder aufs Neue, hält mich lebendig.

Mama sein tut auch weh, wenn ich lassen muss, hergeben muss ohne gefragt zu werden, still werden weil Gott einen andern Plan hat.

„Ja“ sagen, auch wenn es weh tut, weil ich weiß, dass ER einen guten Plan hat der mein Verstehen übersteigt und mein Kind in Gottes Hand ist.

Mama sein, wird nie aufhören,  auch nicht über den Tod hinaus!

 

In Liebe,

Mama meiner Kinder.

 


 

 

Already as a young woman I was drawn to children. Their vividness fascinated me, I marveled at them as a miracle of creation, so diverse, full of growth but at the same time in need of protection.

This wish to care, to carry responsibility and to love developed inside of me.

A child that grows out of love of two people. It’s a privilege to be called to being a mother, to conceive, to feel this life in your own body and watch it grow.

At giving birth, letting go for the first time which will go along on all of my journey of motherhood.

It becomes more and more obvious for me that my child is a part of myself I’m allowed to take care for but have to let go again and again, step by step. We don’t go forward at the same pace, it’s always a process. For me it’s helpful to know that God goes along with us, that he leads us and that he’s the destination.

With every child I’m blessed with, I gain new experiences.

Things don’t go “smooth” all the time, pregnancy and life are in danger. This way it becomes even more precious and priceless, less “normal” and “taking it for granted” to be blessed with a child.

Being a mother suffuses me with inexplicable love, with warmth, with a kind of joy that makes me happy and brings me closer to my calling.

Being a mother challenges me, day by day, again and again, it keeps me vivid.

Being a mother also hurts because I know that He has got a good plan which is beyond understanding and because my child is with him.

Being a mother will never end, not even beyond death!

 

In love,

mother of my children.

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